Der Generations Report
Wie ich leben will. Was 2.000 i Live Bewohner uns über Werte, Community, Nachhaltigkeit, Technologie und die Architektur des Zuhauses gesagt haben.
Warum wir diese Studie gemacht haben
i Live baut Zuhause für Studierende und Berufseinsteiger, für die Generationen Y, Z und zunehmend Alpha. Die Werte, Erwartungen und Lebensformen dieser Generationen verändern sich schneller, als die deutsche Immobilienbranche üblicherweise nachvollzieht. Wir wollten wissen, was unsere Bewohner tatsächlich denken, nicht was die Fachpresse vermutet.
Im März 2022 haben wir 2.000 Bewohner in allen zwanzig i Live Häusern in Deutschland befragt. Jede Befragung dauerte 27 Minuten und umfasste 75 Fragen zu neun Themen: Werte, Community, Technologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit, Arbeit, Mobilität und die ideale Nachbarschaft. Die Beteiligung lag bei 47 Prozent.
Die Antworten verändern, wie wir unsere Häuser planen und betreiben. Und sie sind, davon sind wir überzeugt, ein brauchbarer Maßstab für die gesamte deutsche PBSA-Branche.
Wer geantwortet hat
Die Befragten waren jung: 18 Prozent unter 20, 45 Prozent zwischen 21 und 25, 23 Prozent zwischen 26 und 30. 54 Prozent bezeichneten sich als männlich, 44 Prozent als weiblich. 45 Prozent waren Bachelorstudierende, 15 Prozent Masterstudierende, 30 Prozent Angestellte. 57 Prozent waren Single, 31 Prozent in einer Beziehung.
57 Prozent kamen aus Deutschland, der Rest aus über fünfzig Ländern: Brasilien, Spanien, Italien, Türkei, China, Indien, Iran, Vietnam, Bulgarien, Rumänien und viele mehr. Die Häuser sind international, ohne dass es dafür ein Programm bräuchte.
Zuhause, Freundschaft und die Architektur der Zugehörigkeit
Der wichtigste Befund des Berichts betrifft die Zugehörigkeit. 96 Prozent der Bewohner fühlen sich in ihrem i Live Apartment zu Hause. 97 Prozent würden die Marke weiterempfehlen. 44 Prozent haben im Haus Freundschaften geschlossen. Am deutlichsten: 70 Prozent beschreiben, was i Live für sie bedeutet, nicht als Wohnen, sondern als Freundschaft, Freude, Toleranz und Zuhause.
Auf die Frage nach der gewünschten Nachbarschaft nannten 77 Prozent freundschaftliche Beziehungen zu den Nachbarn. 53 Prozent wünschten sich eine dorfähnliche Atmosphäre aus Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. 51 Prozent wollten eine internationale, vielfältige Mischung. Nur 9 Prozent hielten anonymes Wohnen für akzeptabel.
70 Prozent der Bewohner sagen, i Live bedeutet mehr als eine Unterkunft. Es bedeutet Freundschaft, Freude und Zuhause.
- 96 Prozent fühlen sich bei i Live zu Hause.
- 97 Prozent würden i Live weiterempfehlen.
- 44 Prozent haben im Haus Freundschaften geschlossen.
- 53 Prozent wünschen sich dorfähnliche Nachbarschaften. 9 Prozent wollen Anonymität.
Teilen als Selbstverständlichkeit
Vier von fünf Bewohnern würden Dinge mit ihren Nachbarn teilen. Die Liste beginnt beim Essen: 46 Prozent würden Mahlzeiten teilen, bei den 36- bis 40-Jährigen über 60 Prozent, bei internationalen Bewohnern 57 Prozent. 35 Prozent würden teure Haushaltsgeräte teilen. 26 Prozent ein E-Bike. 25 Prozent ein Auto.
Zwei Muster zeigten sich durchgängig: Frauen sind offener fürs Teilen als Männer, und deutsche Bewohner ziehen es doppelt so häufig wie internationale vor, gar nichts zu teilen. Das brasilianisch geprägte Condomínio-Modell, gemeinschaftliches Wohnen als Normalfall statt als Ausnahme, trifft also auf empfänglichen Boden.
Der Community Manager als Seele des Hauses
Im Betriebsmodell von i Live ist der Community Manager der Mensch mit Namen, der für das soziale Gefüge des Hauses verantwortlich ist. Die Daten bestätigen diese Rolle. Über 50 Prozent der Bewohner beschreiben ihren Community Manager als Freund und als Seele des Hauses. 33 Prozent nennen ihn einen Freund, 35 Prozent die Seele des Hauses, 24 Prozent einen Manager. Nur 5 Prozent wussten nicht, wer er ist.
40 Prozent der Bewohner nehmen regelmäßig an i Live Veranstaltungen teil. 80 Prozent nutzen die Gemeinschaftsflächen, also Lounges, Fitnessräume und Terrassen, mindestens wöchentlich. Der Fitnessraum ist der meistgenutzte Ort. 86 Prozent der Bewohner mögen die Hühner und Bienen im Haus, bei den Hühnern allein liegt die Zustimmung über 90 Prozent.
Technologie als Normalfall
73 Prozent der Bewohner haben ihr i Live Apartment digital gebucht. 47 Prozent, ohne es je persönlich gesehen zu haben. 84 Prozent wollen auch Zusatzleistungen digital buchen. 70 Prozent nutzen die i Live Community-App regelmäßig. 63 Prozent bezeichnen die App als Muss und nicht als nettes Extra.
Sprachassistenten wie Alexa und Siri wünschen sich 43 Prozent der Bewohner, mehr als der deutsche Haushaltsdurchschnitt von 37 Prozent. Die Hälfte ist offen für KI-Unterstützung bei Verwaltungsvorgängen. Nur 14 Prozent nutzen Lieferdienste für Lebensmittel regelmäßig, für 74 Prozent bleibt der Discounter der wichtigste Einkaufsort.
Nachhaltigkeit: Der Wille ist da, der Preis nicht
Jede Bewohnergruppe sagte Ja zu höherer Miete für ein nachhaltigeres Zuhause. 44 Prozent würden bis zu 10 Euro im Monat mehr zahlen, 26 Prozent bis zu 20 Euro, 20 Prozent bis zu 50 Euro. Oberhalb von 50 Euro bricht die Bereitschaft deutlich ein.
18 Prozent kaufen regelmäßig im Biosupermarkt. 25 Prozent bezeichnen sich als vegetarisch oder vegan. Das Muster ist klar: Nachhaltigkeit ist ein Wert, den unsere Bewohner teilen, aber ihre finanzielle Realität als Studierende und Berufseinsteiger begrenzt, wie viel davon sie zum Ladenpreis kaufen können. Wer Nachhaltigkeit ohne unbezahlbaren Aufschlag liefern kann, gewinnt das nächste Jahrzehnt.
Alle Bewohner, quer durch alle Einkommensgruppen, würden für ein nachhaltiges Zuhause mehr Miete zahlen. Die Grenze liegt bei etwa zwanzig Euro im Monat.
Einsamkeit und Gesundheit
Die Generation Z wird gern die einsame Generation genannt. Unter den i Live Bewohnern fühlen sich 12 Prozent oft einsam, 31 Prozent manchmal, 41 Prozent selten, 12 Prozent nie. 92 Prozent schätzen die beiläufige Alltagsgemeinschaft, die das Haus bietet, also die gemeinsame Küche, das Feierabendbier, die spontane Einheit im Fitnessraum, als Schutz vor Isolation.
Beim Thema Gesundheit gehen 80 Prozent weiterhin lieber persönlich zum Arzt. Aber 86 Prozent würden häufiger zur Vorsorge gehen, wenn die Terminbuchung einfacher wäre. Die Lehre daraus ist nicht, alles zu digitalisieren, sondern Hürden abzubauen.
Arbeit und Mobilität
47 Prozent der Bewohner wollen immer oder häufig von zu Hause arbeiten. 52 Prozent wünschen sich dafür einen eigenen Raum oder einen Coworking-Bereich statt eines Schreibtischs im Schlafzimmer. 65 Prozent wollen Angebote zur beruflichen Entwicklung im Haus selbst: Impulsvorträge von Unternehmen, Recruiting-Termine, Start-up-Coaching.
Bei der Mobilität sind die Zahlen bemerkenswert. 56 Prozent pendeln mit öffentlichen Verkehrsmitteln, 44 Prozent zu Fuß, 19 Prozent mit dem Fahrrad, 5 Prozent mit dem E-Scooter. Nur 20 Prozent nutzen ein eigenes Auto. 54 Prozent würden ganz darauf verzichten, wenn guter Nahverkehr innerhalb von zehn Minuten erreichbar wäre. Der deutsche Durchschnitt liegt bei 18 Prozent. Das Auto als Statussymbol hat für diese Generation ausgedient.
Das ideale Apartment, die ideale Nachbarschaft
94 Prozent wollen einen Supermarkt in Gehweite. 89 Prozent eine Bar oder ein Restaurant. 88 Prozent eine Dachterrasse. 85 Prozent einen Garten. 85 Prozent einen Fitnessraum. 56 Prozent einen Coworking-Bereich. 41 Prozent wünschen sich Innovationsflächen, also Orte zum Bauen und Ausprobieren.
56 Prozent wollen flexibel mieten statt kaufen. Nur 16 Prozent wollen eine möblierte Wohnung, 28 Prozent eine eigene Wohnung, 11 Prozent ein eigenes Haus. Die gewünschte Lebensform ist mobil, gemeinschaftlich, gut ausgestattet und ausdrücklich nicht anonym.
Was der Bericht der Branche sagt
Eine Generation, die Wärme, Transparenz, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft will, zieht in den Wohnungsmarkt ein. Sie zahlt etwas mehr für Nachhaltigkeit und etwas mehr für Service, aber sie zahlt nicht für Status. Sie will ein Haus, in dem der Community Manager ihren Namen kennt, die Hühner frische Eier legen, auf dem Dach eine Bar steht und in der Küche Freundschaften entstehen.
i Live veröffentlicht den Generations Report alle zwei Jahre. Das vollständige Dokument mit 88 Seiten, allen Grafiken, Auswertungen und der bildlichen Darstellung des idealen Apartments und der idealen Community steht unten als kostenloser Download bereit. Die folgende Ausgabe, der Generations Report 2025, ist ebenfalls erschienen und frei verfügbar.
FAQ
Frequently asked questions
Wie viele Bewohner haben am i Live Generations Report 2022/23 teilgenommen?
2.000 Bewohner aus allen zwanzig i Live Häusern in Deutschland haben die Befragung im März 2022 beantwortet. Der Fragebogen dauerte 27 Minuten und umfasste 75 Fragen. Die Beteiligung lag bei 47 Prozent.
Wie viele i Live Bewohner würden die Marke weiterempfehlen?
97 Prozent der befragten i Live Bewohner würden i Live weiterempfehlen. 96 Prozent fühlen sich zu Hause, und 70 Prozent sagen, i Live bedeutet mehr als eine Unterkunft, nämlich Freundschaft, Freude und Zuhause.
Wie oft erscheint der i Live Generations Report?
Der Generations Report erscheint alle zwei Jahre. Die Ausgabe 2022/23 war die erste öffentlich verfügbare. Der Generations Report 2025 ist ebenfalls erschienen und steht im Investorenbereich als kostenloser PDF-Download bereit.
Ist der vollständige Generations Report frei verfügbar?
Ja. Alle Ausgaben des Generations Report stehen im Newsroom auf www.ilivegroup.com als kostenlose PDF-Downloads bereit. Es gibt keine E-Mail-Abfrage, keine Bezahlschranke und keine Registrierung.
Würden i Live Bewohner auf ein eigenes Auto verzichten?
54 Prozent der i Live Bewohner würden vollständig auf ihr Auto verzichten, wenn alle wichtigen Ziele innerhalb von zehn Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Rad oder zu Fuß erreichbar wären. Der deutsche Durchschnitt bei derselben Frage liegt bei 18 Prozent.
